Ein Symbol für die Freiheitsliebe

Beschreibung

Dieser Nationalpark ist wirklich eine ganz besondere historische Stätte. Nicht nur die wie verzaubert wirkende Wüstenlandschaft, das Mysterium des Toten Meeres und die Ausgrabungen und Rekonstruktionen, welche oben auf Masada und in den daruntergelegenen Römerlagern durchgeführt wurden, machen ihren Reiz aus, sondern das eigentliche Geheimnis ihres Charmes liegt in der Geschichte des Heldentums ihrer Bewohner, das zu einem Symbol über Raum und Zeit hinaus wurde. Masada wurde im 1. Jahrhundert n.Chr. von König Herodes als Festung und Refugium gegründet. Einhundert Jahre später überwältigten die jüdischen Gegner der römischen Besetzung die hier stationierte römische Garnison und lagerten inmitten der prachtvollen Stätte auf diesem massiven Gipfel. Von der Festung aus, die ihnen für vier Jahre als Basis diente, führten diese Juden einen Guerillakrieg gegen die Römer. Als ihre Niederlage unvermeidlich wurde, beging die gesamte Gruppe kollektiven Selbstmord, um sich nicht unterwerfen zu müssen. Die Einzelheiten dieser dramatischen Ereignisse blieben durch den gesamten Verlauf der Geschichte hindurch erhalten. Als die Gegend dann im Jahre 1963 ausgegraben wurde, konnten konkrete Beweise über Leben und Tod der Bewohner sowie zu König Herodes prunkvollen Gebäuden erbracht werden. Der Aufstieg auf den Berg ist mit Hilfe der Seilbahn oder zu Fuß möglich.

Ausflugstip: Die auf der Westseite des Masadaberges am Abend stattfindende Tonbildschau. Die Masada Tonbildschau ist eine einzigartige Schau, die das Leben und das Heldentum der Leute von Masada, im Angesicht ihres bevorstehenden Kampfes vor ungefähr 1900 Jahren, veranschaulicht. Unter Verwendung neuster Ton-, Bild- und pyrotechnischer Technologien, erweckt die Schau die Geschichte Masadas wieder zum Leben, wie sie sich während der Zeit des zweiten Tempels, von der Konstruktion von Herodes Palast bis zu der lange währenden Belagerung und der Eroberung der Bergfestung durch die Römer, abgespielt hat.Die 50-minütige Vorführung beginnt etwa eine halbe Stunde nachdem die Sonne hinter den judäischen Bergen untergegangen ist. Die Zuschauer sitzen im Amphiteater, das extra westlich von Masada, gegenüber der Römerrampe, errichtet wurde. Die Masada Tonbildschau wird zweimal wöchentlich aufgeführt. Die Schau findet auf Hebräisch statt. Es stehen Simultanübersetzungen ins Englische, Deutsche, Französische, Russische und Spanische zur Verfügung. Planmäßige Vorführungen finden von Anfang April bis Ende Oktober an allen Dienstagen und Donnerstagen statt. Vorführungsbeginn im September und Oktober um 19 Uhr, im April bis August um 21 Uhr.

Öffnungszeiten

Alle Nationalparks sind an sieben Tagen der Woche ab 08:00 Uhr geöffnet. Einlaß ist bis 30 Minuten vor Schließungszeit.

In En Avdat und Bet Guvrin-Maresha wird der Einlaß bis 60 Minuten vor Schließungszeit gewährt.

Oktober bis März: 08:00 - 16:00 Uhr
April bis September: 08:00 - 17:00 Uhr

An Freitagen und an den Tage vor jüdischen Feiertagen: Alle Nationalparks schließen eine Stunde eher als an Wochentagen. Am Abend des Rosh Hashana und vor Pessach schließen alle Parks zwei Stunden eher. Am Tag vor Yom Kippur schließen alle Parks bereits um 12:00 Uhr. An Yom Kippur bleiben die Parks geschlossen.

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Zuletzt geändert am 27.12.2015
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