Ort der wundersamen Brot- und Fischvermehrung

Beschreibung

Kategorie: Kirche

In der von deutschen Benediktinern verwalteten Kirche wird an die im Matthäus Evangelium beschriebene wundersame Brot- und Fischvermehrung bei der Speisung der Fünftausend erinnert (vgl. Mt 14,13–21 und Mk 6,30-46)
Schon im 4. Jahrhundert wurde dieser Ort von frühen Christen verehrt. Eine erste Kirche aus byzantinischer Zeit fiel jedoch im Jahr 419 einem Erdbeben zum Opfer. Im 5. Jahrhundert entstand an dessen Stelle ein sehr prächtiger, 56 m langer und ca. 30 m breiter Neubau, dessen Boden mit prächtigen Mosaiken verziert wurde. Doch auch diese Kirche wurde bei einem Erdbeben zerstört, und die Mosaike lagen über Jahrhunderte unter der Erde. Die heutige Kirche stammt aus den 1980er Jahren. Die Kölner Architekten Anton Goergen und Fritz Baumann errichteten diese Kirche auf den Grundmauern aus dem 5. Jahrhundert. Die Mosaike aus byzantinischer Zeit wurden dabei erhalten bzw. restauriert.
Direkt unter dem Altar der Kirche befindet sich der Stein, auf den Jesus die Brote Fische gelegt haben soll. Vor diesem Fels sieht man das berühmteste Mosaik: ein Korb mit vier Broten, links und rechts davon zwei Fische. Das in der Bibel beschriebene fünfte Brot ist dabei das bei der Eucharistie verwendete Brot auf dem Altar. Beeindruckend sind außerdem die zahlreichen Vogeldarstellungen in einer Sumpflandschaft sowie das stark beschädigte Mosaik eines Nilometers (einem Wasserpegelmesser des Nils in Ägypten) im südlichen Querschiff.

Bibelverweise

Tabgha findet in der Bibel Erwähnungen, unter anderem in

Öffnungszeiten

Sonntag und Montag: geschlossen
Dienstag bis Donnerstag: 09:00 - 14:00 Uhr
Freitag und Samstag: 09:00 - 15:00 Uhr
Einlass jeweils bis 15 Minuten vor Schließung.

Karte

Weitere Informationen/Kontaktdetails

Webseite: http://www.tabgha.net/

E-Mail: monastery@tabgha.net

+972-4-6678-100

+972-4-6678-101

Verwandte Gruppenreisen

Weitere Schreibweisen

Tabgha wird außerdem auch wie folgt geschrieben: Brotvermehrungskirche, Kirche der Fisch- und Brotvermehrung

Zuletzt geändert am 23.09.2021
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